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WebRTC-Lecktest: wird deine echte IP preisgegeben?

WebRTC kann deine lokale und oeffentliche IP-Adresse direkt aus dem Browser preisgeben, manchmal an deinem VPN vorbei. Fuehre den Test unten aus: Er oeffnet eine WebRTC-Verbindung, sammelt die ICE-Kandidaten und listet die IP-Adressen auf, die dein Browser preisgibt. Alles laeuft in deinem Browser und es werden keine Daten an einen Server gesendet.

Dieser Test laeuft vollstaendig in deinem Browser. Es werden keine Daten an einen Server gesendet: Der STUN-Server dient nur dazu, dass dein Browser die IP-Adressen ermitteln kann, die er ueber WebRTC preisgeben wuerde. Nichts wird gespeichert, und ein Neuladen der Seite loescht alles.

Was ist ein WebRTC-Leck?

WebRTC ist eine in Browser eingebaute Technologie fuer Live-Audio/Video-Anrufe und Dateifreigabe. Um eine Verbindung aufzubauen, fragt es das System ueber einen Mechanismus namens ICE mit Hilfe eines STUN-Servers nach den verfuegbaren IP-Adressen (lokal und oeffentlich). Der Haken: Dieser Vorgang kann deine echte oeffentliche IP-Adresse an eine Webseite preisgeben, selbst wenn ein VPN aktiv ist, sofern das VPN WebRTC-Lecks nicht gezielt blockiert. Dieser Test erkennt das VPN nicht selbst; er zeigt nur die IP-Adressen, die dein Browser ueber WebRTC preisgibt.

Warum das ein Risiko ist

Deine echte IP kann ein VPN verraten

Gibt dein Browser deine oeffentliche Anbieter-IP preis, waehrend ein VPN aktiv ist, kann eine Seite trotz Tunnel deinen echten ungefaehren Standort sehen.

Ohne Zutun deinerseits

Eine einfache Webseite kann die WebRTC-Anfrage im Hintergrund ausloesen, ohne Klick oder Erlaubnis, und die Kandidatenadressen auslesen.

Die lokale IP verraet dein Netzwerk

Auch ohne oeffentliche IP kann die lokale Adresse (192.168.x.x usw.) helfen, Geraete im selben Netzwerk zu unterscheiden. Moderne Browser maskieren sie oft via mDNS.

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Haeufige Fragen

Sendet dieser Test meine Daten an einen Server?
Nein. Die Erkennung erfolgt vollstaendig in deinem Browser in JavaScript. Der STUN-Server laesst den Browser nur seine oeffentliche Kandidatenadresse ermitteln; es werden keine persoenlichen Daten oder Ergebnisse hochgeladen oder gespeichert. Lade die Seite neu, um alles zu loeschen.
Bedeutet ein WebRTC-Leck, dass mein VPN kaputt ist?
Nicht unbedingt. Der VPN-Tunnel kann fuer deinen normalen Datenverkehr funktionieren, waehrend WebRTC den Tunnel auf Browser-Ebene weiterhin umgeht. Deshalb ist ein VPN mit dediziertem WebRTC-Leckschutz oder das Deaktivieren von WebRTC eine sinnvolle Ergaenzung.
Was bedeutet eine .local-Adresse in den Ergebnissen?
Es ist ein anonymisierter mDNS-Hostname, den moderne Browser (Chromium, Firefox) statt deiner echten lokalen IP verwenden. Das ist ein gutes Zeichen: Deine rohe lokale Adresse wurde nicht preisgegeben.
Kann der Test mein VPN direkt erkennen?
Nein, und er behauptet es nicht. Er listet nur die IP-Adressen auf, die der Browser ueber WebRTC preisgibt. Um ein VPN zu pruefen, vergleiche die hier gezeigte oeffentliche IP mit der erwarteten IP deines VPN: Erscheint deine echte Anbieter-IP, liegt ein Leck vor.
Wie entferne ich ein WebRTC-Leck?
Nutze ein VPN mit WebRTC-Leckschutz und Kill Switch, deaktiviere WebRTC im Browser (in Firefox media.peerconnection.enabled ueber about:config auf false setzen) oder installiere eine vertrauenswuerdige Erweiterung, die die IP-Verarbeitung von WebRTC blockiert.

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